Schlafen Sie tief!
Schlafen Sie erholsam!
Schlafen Sie einfach gut!
Damit Sie Ihren Tag genießen können!

Und deshalb finden Sie hier Wissenswertes rund ums Schlafen und den Schlaf, mit Tipps für schnelles Einschlafen und gutes Durchschlafen, für gutes Schlafen, tiefes Schlafen, gesundes Schlafen und die richtige Schlafumgebung, und damit verbunden auch über Schlafstörungen, Schlafmangel, Schlafprobleme und Schlafrituale sowie auch über Müdigkeit und die Frühjahrsmüdigkeit.

Der Schlaf, ein Dieb! – Falsch!

Irgendwer sagte einmal: „Der Schlaf ist der größte Dieb, denn er stiehlt uns das halbe Leben.“ Faktisch gesehen stimmt es fast: Denn tatsächlich verbringen wir einen Großteil unseres Lebens mit Schlafen, zwar nicht die Hälfte, aber immerhin viel Zeit … sehr viel Zeit …

Wenn wir von einem Normalschläfer ausgehen, verbringen wir statistisch gesehen fast ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.
Allerdings ist es ein überaus wertvolles Drittel, denn für Körper, Geist und Seele ist der Schlaf eine unersetzliche Erholungs- und Regenerationszeit und lebensnotwendig!!
Nur ein ausgeschlafener Mensch ist leistungsfähig und fit für den Anspruch, den der Alltag an uns stellt. Nur wenn wir ausgeruht sind, sind wir optimal aufnahmefähig und empfänglich für die vielen Reize und Impulse, die tagtäglich, in jeder Stunde und jeder Minute unseres Wachseins auf uns einströmen.

Demnach sind Schlafstörungen und Schlafprobleme die eigentlichen Diebe, denn sie rauben uns wertvolle Schlafstunden und somit Lebensqualität.
Tatsächlich streben mittlerweile Schlafstörungen und Schlafprobleme an die Spitze der Volkskrankheiten, denn immer mehr Menschen finden nachts nicht mehr den erholsamen, notwendigen Schlaf, den sie brauchen, weil Stress, Sorgen, Krankheiten oder auch so einfache Sachen wie eine falsche Schlafumgebung oder andere äußerliche Umstände sie um den Schlaf bringen.

Schlaf … Schlafen …

Der Schlaf ist das Gegenstück zum Wachzustand. Schlafen ist das Verb von Schlaf und wer schläft befindet sich im Schlaf und ist ein Schläfer oder Schlafender.
Schlafanzug, Schlafzimmer und Schlaftrunk haben mit dem tatsächlichen „Schlaf“ zu tun, dagegen finden sich auch viele Worte, die mit dem hier gemeinten Schlaf und Schlafen nichts zu tun haben, wie z.B. Beischlaf, Schlafbaum oder Siebenschläfer.

Aber zurück zum eigentlichen Schlafen: Beim Schlafen sind die Augen geschlossen und die Muskulatur entspannt. Der Schläfer wirkt absolut inaktiv – ist es aber nicht, der Schein trügt: Unser Schlaf besteht aus verschiedenen Phasen, in denen wir auch mehr oder weniger empfänglich für Außenreize sind, zudem schläft unser Gehirn nie ganz und unsere Körperzellen arbeiten auf Hochtouren.
Schlafen bedeutet Erholungsprozess und Regeneration für den Körper sowie Verarbeitung von Eindrücken und Gedankengut.

„Gute Nacht“ – ein Wunsch …

Wenn wir abends schlafen gehen, wünschen wir uns gegenseitig eine „Gute Nacht“. Mit diesem „Gute Nacht“ wünschen wir uns einen guten Schlaf: Tief, fest und ungestört, ohne Wachphasen, wilde Alpträume oder Störungen, die einen erholsamen Schlaf verhindern, denn eine gute Nacht ist der Grundstein für einen guten Start in den Tag.
Mit einer schlechten Nacht fällt das Aufstehen schwer weil wir noch müde sind, uns wie gerädert fühlen, halt einfach nicht fit sind und oft folgert daraus schlechte Laune, Gereiztheit oder im besten Fall einfach nur Unlust auf die Aktivitäten des Tages.
Gut schlafen ist aber nicht nur für einen guten Start in den neuen Tag wichtig, sondern dient auch dem aktiven Regenerierungsprozess des Körpers, nicht umsonst reden viele vom Schönheitsschlaf.

Guter Schlaf als Luxusgut … Für viele Menschen bleibt der „Gute-Nacht-Gruß“ jedoch ein bloßer, unerfüllter Wunsch, denn oft bleibt es bei dem aussichtslosen, verzweifelten Verlangen danach.

Jedem sein eigener Schlafrhythmus!

Schlafen ist individuell und jeder Mensch hat seinen eigenen Schlafrhythmus oder Biorhythmus … wenn man ihn lässt. Nur, wer kann schon seinem eigenen Schlafrhythmus nachgehen? Die wenigsten, denn die meisten von uns sind in einen Alltag eingezwängt, der mit vorgegebenen Zeiten, Abläufen und Terminen verbunden ist oder bekommen, z.B. durch Kinder oder einen Partner, anderweitig Zeiten und Rhythmen vorgegeben.

Dabei wäre es so wichtig für einen gesunden Schlaf, wenn man dem eigenen biologischen Rhythmus und seinem Schlafbedürfnis nachgehen könnte.
Denn es ist erwiesen, dass häufiger Schlafmangel und schlechte Nächte sich ungünstig auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirken.

Kurzschläfer oder Langschläfer? Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Vergessen Sie Pauschalaussagen wie „Acht Stunden Schlaf ist das gesündeste“ oder „Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste“!

Als Kurzschläfer gelten Menschen die mit weniger als sechs Stunden Schlaf auskommen, die Normalschläfer schlafen pro Tag zwischen sechs und acht Stunden und die Langschläfer lieben es, mehr als neun Stunden pro Tag zu verschlafen. Wer Kurz-, Normal- oder Langschläfer wird, ist angeboren, wird allerdings durch Faktoren wie z.B. körperliche Verfassung und Lebensalter beeinflusst. So brauchen Menschen in der zweiten Lebenshälfte weit weniger Schlaf als in jungen Jahren und Kranke mehr Schlafstunden als Gesunde.

Es gibt Lerchen und Eulen, die Tagmenschen und Nachtmenschen.
Erstgenannte gehen i.d.R. früh zu Bett und gehören zu den freiwilligen Frühaufstehern. Sie „springen“ förmlich aus dem Bett, sind morgens schon überaus aktiv und voller Elan. Sie sind vormittags leistungsfähiger als abends.
Die Nachtmenschen sind vormittags nur bedingt leistungsfähig, ihnen gehört der Nachmittag und der Abend, sie bleiben lange auf und kommen am frühen Morgen kaum aus den Federn und sind daher auch häufig Morgenmuffel.
Ob man zu den Eulen oder Lerchen gehört ist angeboren und ob Eule oder Lerche bestimmt der biologische, eigene Schlafrhythmus und die benötigte Schlafdauer.

Etwas haben Eulen und Lerchen jedoch gemein: Schlafprobleme oder Schlafstörungen hat jeder einmal – es kommt nur darauf an wie oft … Und wie damit umgegangen wird!

Ruhelose Nächte & Schlaflosigkeit

Wer mal eine Nacht nicht richtig schläft, wird noch nicht von Schlafstörungen oder Schlafproblemen reden – wenn die schlechten Nächte jedoch zunehmen, häufiger werden oder gar überwiegen, ist es an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen.

Wer kennt das nicht: Eine durchwachte Nacht, ruheloses Wälzen im Halbschlaf, spät ins Bett gekommen und früh um sechse klingelt schon der Wecker … Schlafen wir mal eine Nacht schlecht oder nicht genug, fühlen wir uns tagsüber müde, sind „schlecht drauf“, haben zwischendurch häufiger als gewöhnlich einen Durchhänger und fühlen uns einfach unlustig und matt … aber wir wissen auch, dass mit der kommenden Nacht und dem erholsamen Schlaf, all diese Probleme Vergangenheit sind.
Aber wie sieht es mit denjenigen aus, die oft schlecht und/oder zu wenig schlafen? Nicht nur ständige Tagesmüdigkeit und Leistungsabfall sind die Tagesbegleiter, sondern mit Sicherheit führt ständiger Schlafmangel bzw. schlechter Schlaf zu seelischen Tiefs, Niedergeschlagenheit, Gereiztheit und Aggressionen bis hin zu Libidoverlust, um nur einige Zustände zu nennen, die bei Andauern der Schlafprobleme nahtlos in komplexe Krankheitsbilder übergehen können. Vom Verlust der Lebensfreude gar nicht zu reden!

Schäfchen zählen oder Schlafmittel?

Die einen schlafen schlecht ein, die anderen schlecht durch.
Schlafprobleme und Schlafstörungen sind so individuell wie das Wesen des Menschen. Etwas ist aber all diesen Menschen gemein: Sie haben den Wunsch nach ungestörtem, erholsamen Schlaf ohne lange Wach- oder Einschlafzeiten.

Die einen zählen Schäfchen um besser einschlafen zu können, die anderen greifen zu Dragees oder Pillen um schnell ein- und gut durchzuschlafen. Schäfchenzählen ist harmlos und ohne Nebenwirkungen. Schlafmittel – gleich ob natürlich oder synthetisch – in Form von Dragees, Pillen, Tee oder Extrakten können ziemlich schnell zu einem Abhängigkeitsmuster führen und beseitigen zudem lediglich die Auswirkung, nicht aber den Anlass, warum wir schlecht ein- oder durchschlafen. Daher sollte die Einnahme von Schlafmitteln immer sekundär und höchstens ein kurzfristiges Hilfsmittel sein!
Die Frage nach dem „warum“, dem Grund, der uns nicht ein- oder durchschlafen lässt, muss immer an erster Stelle stehen. Erst wenn dieses „warum“ geklärt bzw. gefunden ist, kann das Angehen der Ursache – allein oder mithilfe eines Fachmanns – und die dauerhafte Beseitigung oder zumindest die Milderung der Schlafprobleme erfolgen.

Müdigkeiten und Frühjahrsmüdigkeit

Müdigkeiten haben nichts mit Schlafmangel oder der Folge von Schlafstörungen oder Schlafproblemen zu tun. Wenn wir von Müdigkeiten sprechen, meinen wir das Auftreten von Abgespanntheit oder Ermüdung bei oder nach Tätigkeiten, die unsere vollste Konzentration erfordern, lang anhaltend oder/und sehr eintönig sind.

Die sog. Frühjahrsmüdigkeit wiederum hat weder mit den vorgenannten Müdigkeiten noch mit Schlafmangel zu tun. Hier ist es die Jahreszeitenumstellung, die uns zu schaffen macht: Bei dem Jahreszeitenwechsel von Winter auf Frühjahr braucht unser Körper einige Wochen um sich umzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass die gerade in diesem Jahreszeitenwechsel häufigen großen Temperaturschwankungen und Veränderung des Tageslichtes dafür die Ursache sind. In dieser Anpassungsphase fühlt man sich häufig schlapp und müde, da der Körper und insbesondere der Kreislauf auf Hochtouren laufen, um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Um dem Jahreszeitenblues zu entgehen, gibt es diverse „Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit“.

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